Ein Beige kann nach der Verlegung grauer erscheinen, und ein warmes Metall kann abends anders wirken. Die Trends 2026 rücken Material und Licht in den Vordergrund, unter anderem bei Cifre Cerámica. Für Ihr Projekt entsteht die passende Entscheidung durch einen Mustervergleich unter Bedingungen, die dem fertigen Raum nahekommen.
01
Verschiedene Tageszeiten beobachten
Stellen Sie die Muster zunächst nahe an das Fenster des betreffenden Raums und anschließend weiter innen in den tatsächlich geplanten Bereich. Betrachten Sie sie möglichst morgens und am späten Nachmittag. Ein Material aus einem sehr hellen Showroom kann in einem innenliegenden Bad anders wirken.
Halten Sie Fliese, Möbelfront und Metall zusammen. Ziel ist, ihre Beziehungen zu beurteilen, statt jedes Muster für sich als schön einzustufen. Ergänzen Sie ein neutrales Weiß als visuellen Bezug und vermeiden Sie kräftig gefärbte Stoffe, die die Wahrnehmung beeinflussen könnten.
02
Die geplante Beleuchtung ausprobieren
Verwenden Sie möglichst die geplante Leuchte oder eine vergleichbare Lichtquelle. Zwei als warm bezeichnete LEDs können Farben unterschiedlich wiedergeben. Lassen Sie die Lichtplanung die gewählten Eigenschaften bestätigen und einen Versuch vorsehen, wenn genaue Farbabstimmungen wichtig sind.
Auch die Lichtrichtung zählt. Streiflicht macht bestimmte Reliefs und Unebenheiten deutlicher sichtbar. Gebürstetes Metall verändert sich mit seiner Ausrichtung. Drehen Sie die Muster und betrachten Sie sie aus den üblichen Positionen, stehend vor dem Waschtisch oder sitzend neben der Insel.
03
Materialien wie später positionieren
Präsentieren Sie Bodenfliesen waagerecht und Wandfliesen senkrecht. Dasselbe Produkt kann in diesen beiden Positionen unterschiedlich erscheinen. Ergänzen Sie für eine Küchenrückwand ein Stück Arbeitsplatte und die Armaturenoberfläche: Die Reflexionen wirken als gemeinsames Bild.
Vergleichen Sie bei EDIFIS Materialien von Cifre, Tagina oder Atlas Concorde mit den Oberflächen der gewählten Ausstattung. Prüfen Sie die genauen Namen und Codes. Ein Telefonfoto bleibt eine Gedächtnisstütze; automatische Korrekturen von Kamera und Bildschirm ersetzen die Muster nicht.
04
Die freigegebene Kombination dokumentieren
Fotografieren Sie die Musterplatte und notieren Sie Artikel, Ausrichtung und verwendete Lichtquelle. Bewahren Sie vor allem die freigegebenen physischen Muster auf. Ändert sich eine Oberfläche oder Leuchte, wiederholen Sie den Vergleich, bevor Sie die ursprüngliche Abstimmung weiterhin als gesichert ansehen.
Unterscheiden Sie bei Projekten mit mehreren Räumen die jeweiligen Lichtstimmungen, statt eine einzige Antwort vorzugeben. Eine sehr helle Küche und ein fensterloses Bad haben unterschiedliche Bedingungen. Dieses Vorgehen vermeidet späte gestalterische Korrekturen und macht die Entscheidungen leichter erklärbar.
Vor Ihrer Entscheidung
- Mehrere Lichtbedingungen vergleichen.
- Geplante LED-Quelle testen.
- Muster wie im Einbau ausrichten.
- Freigegebene Referenzen aufbewahren.
Das Wesentliche
Ihre Fragen, unsere Orientierung.
Reicht das Katalogfoto zum Abstimmen zweier Metalle?
Nein. Es vermittelt eine Idee, aber Licht, Aufnahme und Bildschirm verändern die Wahrnehmung.
Braucht das ganze Haus dieselbe Beleuchtung?
Nicht unbedingt. Sie kann nach Nutzung variieren; Materialkombinationen sind in jeder gewählten Stimmung zu prüfen.
Von der Idee zum Projekt
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Materialien im Showroom vergleichenTHG Paris OberflächenEDIFIS BelägeArtikelnummern, Ausführungen, Oberflächen und Verfügbarkeit für Ihr Projekt bestätigen lassen.
Unterlagen & Quellen
Gestaltungstipps von EDIFIS. Technische Eigenschaften und Montage anhand der Unterlagen zur gewählten Artikelnummer prüfen.
Cifre Cerámica · Material und Licht, Cersaie 2026 ↗Atlas Concorde · Gestaltung, Materialien und Licht ↗



