Das Journal.

Badezimmer

Große Kopfbrause: auch den Warmwasserbereiter prüfen.

Durchfluss, Warmwasserleistung und gleichzeitige Funktionen: Kopfbrause und Warmwasserbereiter vor der Freigabe abstimmen.

hansgrohe Raindance E Showerpipe · Herstellerfoto zur Veranschaulichung einer Kopfbrause.
hansgrohe Raindance E Showerpipe · Herstellerfoto zur Veranschaulichung einer Kopfbrause.

Eine umhüllende Kopfbrause verändert das Baderlebnis, beansprucht aber auch die Warmwasserversorgung. Eine gute Auswahl verbindet den Bedarf der Dusche, die Erzeugungsleistung und die Gewohnheiten des Haushalts. Prüfen Sie das bereits bei der Modellwahl, insbesondere bei Renovierungen.

01

Mit dem Duschdatenblatt beginnen

Notieren Sie den Durchfluss des genauen Artikels, die Bezugsbedingungen und mögliche Einschränkungen. Zwei Ausführungen derselben Kollektion können unterschiedliche Anforderungen haben. Die sichtbare Größe der Brause allein verrät nicht ihren Verbrauch.

Einige hansgrohe-Datenblätter nennen die Eignung für Durchlauferhitzer. Das bedeutet nicht, dass jedes vorhandene Gerät den gewünschten Komfort bereitstellt. Die Angabe muss mit Eigenschaften und Zustand der tatsächlichen Installation abgeglichen werden.

02

Speicherung und Durchlauferwärmung unterscheiden

Bei einem Speicher hängen die Möglichkeiten unter anderem vom nutzbaren Vorrat und aufeinanderfolgenden Nutzungen ab. Bei Durchlauferwärmung sind Einschaltbedingungen und Leistung für den gewünschten Durchfluss zu prüfen. Lassen Sie diese Untersuchung vom zuständigen Fachbetrieb durchführen.

Ein gelegentlich genutztes Bad verhält sich anders als zwei morgendlich nacheinander genutzte Duschen. Beschreiben Sie Gewohnheiten, weitere Entnahmestellen und gewünschte Nutzungsdauer. Diese Angaben helfen mehr als eine Schätzung nur nach Personenzahl.

03

Die tatsächlich geplante Nutzung untersuchen

Kopf- und Handbrause können nicht zwangsläufig gleichzeitig laufen. Bestimmen Sie die Möglichkeiten der Bedienung und das Nutzungsszenario. Bei mehreren Ausgängen sind Armatur und Warmwasserbereitung als Gesamtsystem zu betrachten.

Lassen Sie gegebenenfalls eine durchflussreduzierte Ausführung für den gewünschten Einsatz vergleichen. Ziel ist ein angenehmes Strahlgefühl unter den Projektbedingungen. Durchflusszahlen müssen mit Komfort, verfügbarem Druck und Produktunterlagen verbunden bleiben.

04

Komfort bei der Übergabe prüfen

Der Inbetriebnahmetest sollte die geplanten Nutzungen und die wahrgenommene Stabilität umfassen. Notieren Sie Einstellungen und vom Installateur erklärte Grenzen. Schwankende Temperaturen brauchen eine Diagnose und dürfen nicht automatisch der neuen Dusche zugeschrieben werden.

Bringen Sie zum Gespräch mit EDIFIS Artikelnummer oder Datenblatt des Warmwasserbereiters, vorhandene Messwerte und den Badgrundriss mit. So lassen sich hansgrohe- oder Deante-Lösungen technisch vergleichen, bevor die Gestaltung gewählt wird.

Vor Ihrer Entscheidung

  1. Den Bedarf der genauen Dusche erfassen.
  2. Die Art der Warmwasserbereitung bestimmen.
  3. Aufeinanderfolgende und gleichzeitige Nutzung beschreiben.
  4. Die Stabilität nach Einbau prüfen.

Das Wesentliche

Ihre Fragen, unsere Orientierung.

Bedeutet ein großer Durchmesser immer hohen Durchfluss?

Nein. Der Durchfluss hängt vom Modell und seinen Technologien ab. Vergleichen Sie die genauen Datenblätter.

Reicht die Angabe durchlauferhitzergeeignet?

Nein. Der Fachbetrieb muss prüfen, ob das vorhandene Gerät bei Durchfluss und Bedingungen des Projekts richtig arbeitet.

Unterlagen & Quellen

Gestaltungstipps von EDIFIS. Technische Eigenschaften und Montage anhand der Unterlagen zur gewählten Artikelnummer prüfen.

hansgrohe · Betriebsbedingungen Raindance E ↗

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